Alternative Invest­ments &
Stra­te­gien

Alternative Invest­ments &
Stra­te­gien
Private Mar­kets im Fo­kus

Die glo­ba­len Märk­te zei­gen, dass Alternative Invest­ments eine im­mer grö­ße­re Be­deu­tung in der Ka­pi­tal­an­la­ge ein­neh­men: In­sti­tu­tio­nel­le In­ves­to­ren le­gen heu­te be­reits durch­schnitt­lich knapp 20 % ihres Ver­mö­gens in private Märk­te an. Zu­neh­mend ori­en­tie­ren sich auch Pri­vat­an­le­ger an die­ser Stra­te­gie.

Warum in Alternatives Invest­ments investieren?

Alternative Invest­ments kön­nen ei­nen sinn­vol­len Bau­stein in der Geld­an­la­ge dar­stel­len. Sie kön­nen in der ge­ziel­ten Bei­mi­schung dazu bei­tra­gen, die Un­ab­hän­gig­keit von den Fi­nanz­märk­ten zu er­hö­hen, und da­mit ei­nen ge­wis­sen In­fla­ti­ons­schutz für das Ge­samt­ver­mö­gen bieten. Gleich­zei­tig kön­nen sie sich po­si­tiv auf das Ren­di­te-Ri­si­ko-Pro­fil aus­wir­ken. Da­her schät­zen in­sti­tu­tio­nel­le Anleger wie z.B. Pen­si­ons­kas­sen, Ver­si­che­run­gen und Stif­tun­gen sowie In­ves­to­ren mit gro­ßen Ver­mö­gen Alternative Invest­ments.

Alternative Invest­ments im Port­folio

Als In­ves­tor er­war­ten Sie, dass Ihr per­sön­li­ches Anlage­portfolio zu­kunfts­fä­hig und re­si­li­ent auf­ge­stellt ist. Invest­ments sol­len sich loh­nen und ei­nen Mehr­wert für das Gesamt­portfolio dar­stel­len. Eine Portfolio­ergänzung soll­te das Ren­di­te-Ri­si­ko-Ver­hält­nis des Ge­samt­port­fo­li­os op­ti­mie­ren. Dies kann durch hö­he­re Ren­di­ten, ei­ner Re­du­zie­rung des Ge­samt­ri­si­kos oder im bes­ten Fall ei­ner Kom­bi­na­ti­on aus bei­dem er­fol­gen.

Die Gra­phik zeigt die Ver­än­de­rung des Ren­di­te-Ri­si­ko-Pro­fils ei­nes tra­di­tio­nel­len Port­fo­li­os durch die Bei­mi­schung z.B. von Immo­bilien.

Ver­än­de­rung des Ren­di­te-Ri­si­ko-Pro­fils ei­nes tra­di­tio­nel­len Port­fo­li­os durch die Bei­mi­schung von z.B. Immo­bilien

Quel­le: Pre­qin Per­for­mance In­di­ces, quar­tals­wei­se Zah­len vom 31.12.2000 bis 31.12.2021, Ak­ti­en­port­fo­lio be­zeich­net den MSCI World Stan­dard (Net), ei­nen Ak­ti­en­in­dex, der die Ent­wick­lung (Stand 31.12.2021) von 1.555 Ak­ti­en aus 23 In­dus­trie­län­dern wi­der­spie­gelt. „Net“ be­zeich­net da­bei die Re­inves­ti­ti­on von Di­vi­den­den un­ter Ab­zug von lo­ka­ler Quel­len­steu­er. An­lei­hen be­zeich­nen den FTSE World Go­vern­ment Bond In­dex (WGBI), ei­nen An­lei­he­index, der die Staats­an­lei­hen (Invest­ment Gra­de) aus über 20 Län­dern wi­der­spie­gelt. Immo­bilien wer­den durch den Pre­qin Real Estate In­dex dar­ge­stellt; wei­te­re Informationen zur In­dex­zu­sam­men­set­zung fin­den sich un­ter www.preqin.com. Alle In­di­zes sind auf USD-Ba­sis be­rech­net.

Anlage­klassen & Ei­gen­schaf­ten

Jede Anlage­klasse zeich­net sich durch be­son­de­re Ei­gen­schaf­ten in be­stimm­ten Sze­na­ri­en aus, kann etwa für In­fla­ti­ons­schutz sor­gen oder mehr Chan­cen auf Ren­di­te bei ent­spre­chend hö­he­rem Ri­si­ko er­öff­nen. In je­dem Fall soll­ten die­se Ei­gen­schaf­ten mit Ihren Be­dürf­nis­sen, Ih­rem Ge­samt­ver­mö­gen und Ihrer Ri­si­ko­be­reit­schaft über­ein­stim­men.

Private Equity

Private Equity ist die au­ßer­börs­li­che Ka­pi­tal­be­tei­li­gung an Un­ter­neh­men und bil­det eine Er­gän­zung zur klas­si­schen Ak­tie, der be­kann­te­ren Form der Un­ter­neh­mens­be­tei­li­gung.

Private Cre­dit

Private Cre­dit (auch Private Debt) be­zeich­net im Ge­gen­satz zu Private Equity die Be­reit­stel­lung von Fremd­ka­pi­tal an Un­ter­neh­men au­ßer­halb des öf­fent­li­chen Ka­pi­tal­markts.

In­fra­struk­tur

In­ves­ti­tio­nen in In­fra­struk­tur um­fas­sen An­la­gen wie Ver­kehrs­net­ze, Energie­versorgung, Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­on sowie Was­ser- und Ab­fall­wirt­schaft.

Erneuer­bare Energien

In­ves­ti­tio­nen in erneuer­bare Energien er­mög­li­chen die Beteiligung an So­lar-, Wind-, Bio­gas- und Was­ser­kraft­an­la­gen.

Immo­bilien

Oft als Be­ton-Gold be­zeich­net zählt die Anlage­klasse Immo­bilien nach wie vor zu ei­ner der be­lieb­tes­ten An­la­ge­for­men im Be­reich der Al­ter­na­ti­ven Invest­ments. 

Stra­te­gien im Ver­gleich

Liquide ver­sus Il­li­qui­de - wie fle­xi­bel ist mein Ver­mö­gen

Alternative Invest­ments kön­nen dar­in un­ter­schie­den wer­den, wie viel Li­qui­di­tät und Fle­xi­bi­li­tät sie An­le­gern bieten. Grund­sätz­lich las­sen sich zwei Seg­men­te nen­nen, die je nach An­la­ge­ho­ri­zont und Li­qui­di­täts­be­darf un­ter­schied­li­che Rol­len im Port­folio über­neh­men.

Ili­qui­de und semi-liquide Alternatives

Un­ter ili­qui­den Al­ter­na­ti­ven As­sests ve­s­teht man lang­fris­ti­ge Be­tei­li­gun­gen an nicht bör­sen­no­tier­ten Assets wie Private Equity, Private Cre­dit, In­fra­struk­tur, Erneuer­bare Energien und Immo­bilien. Die­se Invest­ments zeich­nen sich durch be­grenz­te Han­del­bar­keit, Hal­te­pe­ri­oden von ty­pi­scher­wei­se 5–10+ Jah­ren und den Zu­gang zu nicht-öf­fent­li­chen Märk­ten aus.
Im Ge­gen­zug bieten sie Po­ten­zi­al für Il­li­qui­di­täts­prä­mi­en und ge­rin­ge­re Kor­re­la­ti­on zu tra­di­tio­nel­len Ka­pi­tal­märk­ten.

Semi­liquide Alternative Invest­ments – häu­fig in Form von EL­TIF-Struk­tu­ren an­ge­bo­ten – bieten lang­fris­ti­ges Wachs­tums­po­ten­zi­al bei zu­gleich ver­bes­ser­ter Li­qui­di­tät, etwa durch quar­tals­wei­se Rück­nah­men. Sie eig­nen sich für Anleger, die lang­fris­tig investieren möchten, aber den­noch ein ge­wis­ses Maß an Fle­xi­bi­li­tät im Port­folio wün­schen. 

Liquide Alternatives

Liquide Alternative Invest­ments nut­zen Stra­te­gien, die sich über leicht han­del­ba­re In­stru­men­te wie ETFs, Zer­ti­fi­ka­te, bör­sen­no­tier­te Wert­pa­pie­re oder Op­ti­ons­kon­zep­te rea­li­sie­ren las­sen.
Sie zeich­nen sich durch eine hohe Ver­füg­bar­keit aus und er­wei­tern Port­fo­li­os um Di­ver­si­fi­ka­ti­ons­ef­fek­te, da sie nur schwach mit tra­di­tio­nel­len Aktien‑ und Ren­ten­märk­ten kor­re­lie­ren.
Gleich­zei­tig bieten sie Zu­gang zu al­ter­na­ti­ven Er­trags­quel­len und er­mög­li­chen Ab­si­che­rungs­me­cha­nis­men, wo­durch sie zur Sta­bi­li­sie­rung des Ge­samt­port­fo­li­os bei­tra­gen – und das bei ei­ner fle­xi­blen Han­del­bar­keit.

Bei In­ves­ti­tio­nen in Al­ter­na­ti­ven Invest­ments las­sen sich nicht nur die Ver­füg­bar­keit der An­la­ge, son­dern auch un­ter­schied­li­che Investitions­strategien un­ter­schei­den, de­nen un­ter­schied­li­che Ri­si­ko- und Ren­di­te­er­war­tun­gen zu Grun­de lie­gen. Wir un­ter­schei­den hier:

Di­rekt­in­vest­ments

Die Di­rekt­in­vest­ment­kon­zep­te er­mög­li­chen Ih­nen den mit­tel­ba­ren Zu­gang zu zu­kunfts­star­ken Im­mo­bi­li­en­märk­ten und Nut­zungs­ar­ten in Deutsch­land. Das heißt: Sie kön­nen über Be­tei­li­gun­gen (Pu­bli­kums-, Spezial-Alternative-In­vest­ment­fonds und Man­da­te) in zu­kunfts­fä­hi­ge Büro-, Wohn- und Handels­immobilien in Deutsch­land investieren. Die ge­plan­te Ziel­ren­di­te liegt bei ca. 2-5% Net­to-IRR1 p.a.

Zielfonds­investments

Chan­cen­ori­en­tier­ten In­ves­to­ren er­schlie­ßen wir seit nun­mehr über 20 Jah­ren mit Zielfonds­investments den Zu­gang zu in­ter­na­tio­nal ge­streu­ten, in­sti­tu­tio­nel­len Wert­stei­ge­rungs­stra­te­gien in den Anlage­klassen Immo­bilien, Private Equity, In­fra­struk­tur und Erneuer­bare Energien. Über Port­fo­lio­fonds (Pu­bli­kums-, Spezial-Alternative-In­vest­ment­fonds und Man­da­te) bieten wir Ih­nen schon mit ge­rin­ge­ren An­la­ge­vo­lu­mi­na den Zu­gang zu ei­ner brei­ten Aus­wahl an Ziel­fonds re­nom­mier­ter, in­ter­na­tio­na­ler Ziel­fonds­ma­na­ger und Private-Equity-Häu­ser. Die ge­plan­te Ziel­ren­di­te liegt bei ca. 5-12% Net­to-IRR1 p.a.

1 IRR-Me­tho­de: Die Ren­di­te­an­ga­be nach der In­ter­ner-Zins­fuß-Me­tho­de (IRR-Me­tho­de, eng­lisch: In­ter­nal Rate of Re­turn) gibt an, wie hoch die Ver­zin­sung ist, die in je­dem Zah­lungs­zeit­punkt auf das dann noch rech­ne­risch ge­bun­de­ne Ka­pi­tal er­zielt wer­den kann. Nach die­ser Me­tho­de wird ne­ben der Höhe der Zu- und Ab­flüs­se auch de­ren zeit­li­cher Be­zug be­rück­sich­tigt. In der Ren­di­te­be­rech­nung ist die Ka­pi­tal­rück­zah­lung ent­hal­ten. Die­se Form der Ren­di­te­be­rech­nung ist mit sons­ti­gen Ren­di­te­be­rech­nun­gen an­de­rer Ka­pi­tal­an­la­gen, bei de­nen kei­ne Än­de­rung des ge­bun­de­nen Ka­pi­tals ein­tritt (z. B. fest­ver­zins­li­che Wert­pa­pie­re), nicht un­mit­tel­bar ver­gleich­bar. Denn bei her­kömm­li­chen Ren­di­te­an­ga­ben be­zieht sich die Ren­di­te im­mer auf das an­fäng­lich ein­ge­setz­te und wäh­rend der Lauf­zeit nicht ver­än­der­li­che Ka­pi­tal. Ein Ver­gleich ist des­halb nur un­ter Ein­be­zie­hung des je­weils durch­schnitt­lich ge­bun­de­nen Ka­pi­tals be­zo­gen auf die Ka­pi­tal­an­la­ge, des Ge­samt­ertra­ges und der An­la­ge­dau­er der je­wei­li­gen In­ves­ti­ti­on mög­lich. Die Ren­di­te­an­ga­be im Ba­sis­in­for­ma­ti­ons­blatt, ent­spricht der ge­setz­lich vor­ge­schrie­be­nen „RTS-Me­tho­de“. Die­se un­ter­stellt (fik­tiv) eine voll­ständige Ka­pi­tal­bin­dung über die ge­sam­te Fonds­lauf­zeit hin­weg. Da­ge­gen wird bei der Ren­di­te­er­mitt­lung ge­mäß der in­ter­nen Zins­fuß-Me­tho­de die tat­säch­li­che Ka­pi­tal­bin­dung wäh­rend der Fonds­lauf­zeit be­rück­sich­tigt. Die un­ter­schied­li­chen Be­rech­nungs­me­tho­den füh­ren in der Re­gel zu un­ter­schied­li­chen Ren­di­te­kenn­zah­len. Um eine Ver­gleich­bar­keit der Ren­di­te­an­ga­ben im Ba­sis­in­for­ma­ti­ons­blatt und den Ver­triebs­un­ter­la­gen zu ge­währ­leis­ten, hat UniCredit Invest Alternatives im Ba­sis­in­for­ma­ti­ons­blatt ei­nen Hin­weis auf die IRR-An­ga­be ge­mäß dem in­ter­nen Zins­fuß an­ge­bracht.

Sind Alternative Invest­ments für mich die ge­eig­ne­te An­la­ge­form?

Alternative Invest­ments eig­nen sich vor al­lem für Anleger, die ihr Ver­mö­gen brei­ter streu­en möchten. Bei Er­war­tung ei­ner ho­hen In­fla­ti­on sind viel­leicht Immo­bilien eine gute Ent­schei­dung. Ist der Anleger von ei­ner wirt­schaft­li­chen Er­ho­lung über­zeugt, kön­nen Private-Equity-Be­tei­li­gun­gen Ren­di­te­mög­lich­kei­ten bieten.

Al­ler­dings ist die­se An­la­ge­form nicht für je­der­mann ge­schaf­fen. Anleger soll­ten sich bewusst sein, das es sich um eine lang­fris­tig ori­en­tier­te Ka­pi­tal­an­la­ge han­delt. Und: Nur wer sich der Chan­cen als auch der Risiken bewusst ist, soll­te in Alternative Invest­ments investieren.

Wachs­tums­per­spek­ti­ven

Ein Blick auf die Ent­wick­lung von Al­ter­na­ti­ven Invest­ments zeigt die ste­ti­gen Mit­tel­zu­flüs­se im Markt. Der Trend wird sich wohl fort­set­zen und die Be­deu­tung von In­ves­ti­tio­nen in Alternative Invest­ments wird wei­ter zu­neh­men.

Quel­le: Ei­ge­ne Dar­stel­lung, basierend auf www.preqin.com, 12.12.2024, ab­ge­ru­fen am 11.02.2025.

Ri­si­ko­hin­weis: Eine Streu­ung ga­ran­tiert nicht, dass für den Anleger kei­ne Ver­lus­te ent­ste­hen. Da der Anleger mit ei­ner un­ter­neh­me­ri­schen Beteiligung ein lang­fris­ti­ges En­ga­ge­ment ein­geht, soll­ten in die An­la­ge­ent­schei­dung alle in Be­tracht kom­men­den Risiken ein­be­zo­gen wer­den. Eine aus­führ­li­che Dar­stel­lung der Risiken ist aus­schließ­lich dem je­wei­li­gen Ver­kaufs­pro­spekt zu ent­neh­men. Die ver­gan­ge­nen Ent­wick­lun­gen sind kein ver­läss­li­cher In­di­ka­tor für eine Ent­wick­lung in der Zu­kunft. Die an­ge­ge­be­nen Wer­te kön­nen in­fol­ge von Wäh­rungs­schwan­kun­gen stei­gen oder fal­len.

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